Genies und Idioten der Literturgeschichte #3

 

Virginia Woolf (25.01.1882 – 28.03.1941)

Seit 1800 nimmt die Zahl (beruflich) schreibender Frauen zu, trotzdem gab es zu diesem Zeitpunkt nur ca. 200 bis 500 Autorinnen und 2000 bis 3000 Autoren. Als die erste historisch bekannte Autorin überhaupt gilt die mesopotamische Prinzessin und Hohepristerin En-hedu-ana, die etwa im 23. Jahrhundert v. Chr. lebte.

Wenige adlige Frauen verfügten über prunkvolle Studierzimmer, bürgerliche Dichterinnen hingegen mussten in einer Ecke des Schlafzimmers, meist heimlich, schreiben. Die Studierzimmer der Männer waren für Ehefrauen streng verbotene Orte, eine Vorstellung, die auch in dem bekannten „Blaubart“-Märchen behandelt wird.

Die britische Schriftstellerin Virginia Woolf hielt an Universitäten Vorträge über „woman in fiction“ und gab dabei den jungen Frauen einen guten Rat mit auf den Weg:

Ich sagte ihnen kühl, sie sollten Wein trinken und ein Zimmer für sich allein haben.

Quellen:
ESSAY VON VIRGINIA WOOLF – A ROOM OF ONE’S OWN
Severin Perring – Am Schreibisch großer Dichter und Denkerinnen
Bild: „Virginia Woolf by George Charles Beresford (1902)“ von George Charles Beresford – http://www.lgbthistorymonth.org.uk/history/images_woolf.htm. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons

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