Hoffnun‘ für die Literatur: Stefanie Sargnagel & Puneh Ansari

Gleich zwei Freundinnen haben mir eine Eintrittskarte für die Lesungen meiner österreichischen Lieblingsautorinnen geschenkt. H.G. für Hannover und A.P. für Köln (im Befehlston: „MK, du musst Ende April in Köln sein, weil ich schon die Karte hab!“ ).

 Puneh Ansari ist eine Wiener Underground-Autorin. Sie schreibt vor allem auf Facebook, wie auch Stefanie Sargnagel. Ansaris Buch Hoffnun‘ ist im Verlag Mikrotext erschienen. Sie schlurft auf die Bühne und liest mit leicht kränkelnder Stimme trocken vom Blatt, Buch oder Handy ab. Am besten kommt  beim Publikum ihre Überlegung an, ob sie ein Kind bekommen solle, nur „um einen Tagesablauf zu haben“. Aber tausend Wochen ohne Drogen? Und sich alles aufreißen lassen bei der Geburt? Müsse sie sich da überhaupt schon festlegen, so im zarten Alter von Mitte dreißig? Ansari wirkt zurückhaltend, spricht langsam und bedacht, ihre Hände zittern beim Lesen. Fälschlicherweise könnte man annehmen, sie sei privat ein eher schüchternder Mensch. Dabei kann sie auch rotzbesoffen noch Israel/Palästina-Diskussionen führen und laut Sargnagel auch immer Bahnhof sowie Hotel in irgendeiner fremden Stadt wiederfinden. Den Anmachspruch „Wow, du bist Sozialistin? Ich bin Kommunistin!“ hab ich mir notiert.Weiterlesen »

Die ehrliche Konzertkritik: Marc-Uwe Kling, Julius Fischer, Michael Krebs & Band

Marc-Uwe Kling, Michael Krebs, Julius Fischer & Band
Donnerstag, 26. März 2015 | Capitol Hannover

www.marcuwekling.de
Tourplakat, http://www.marcuwekling.de

Marc-Uwe Kling musste sich so lange von jedem als Kleinkünstler betiteln lassen, bis er sich den Traum eines jeden Kleinkünstlers erfüllte: Er verdient mit kapitalismuskritischen Texten Geld. Das gibt der Autor, Musiker und Kabarettist auch freimütig zu. Klings „Känguru-Chroniken“ handeln von dem Kleinkünstler Marc-Uwe, der mit einem kommunistischen Känguru zusammen wohnt, das gerne Leute boxt, Nirvana hört und süchtig ist nach Schnapspralinen. Wer die Trilogie kennt, weiß: „Die einzig relevante Einteilung der Postmoderne lautet: Witzig oder nicht witzig!“ Und Marc-Uwe Kling ist witzig. „Ich hätte auch so gern ein Hobby“, singt er mit gequälter Stimme. „Ein Hobby ist mein Traum. Ich hätte auch so gern ein Hobby. Und einen Hobbyraum.“

Egal, was heute schief läuft, die Band ist nicht schuld, sondern Tontechniker Kevin. Wenn Marc-Uwe Kling schon wieder seinen Text vergisst und Michael Krebs am Keyboard die falschen Töne spielt, dann ist das selbstverständlich Kevin schuld. „Viel Schönes dabei“ heißt die Tour von Kling, seinen Kollegen Julius Fischer und Markus Krebs. Die Drei haben sich außerdem noch „die Pommesgabeln des Teufels“ ins Boot geholt, bestehend aus Bassist Boris „the Beast“ und Schlagzeuger „Onkel“, der seinen echten Namen nicht verraten will.

Man kann der Band ansehen, dass sie richtig Bock auf dieses Konzert und Spaß dabei hat. Nur Marc-Uwe Kling guckt passend zu seinen Texten ein bisschen gequält. „Ich hätte auch so gern ein Hobby, das Leben ist so lang.“ Kling erklärt das Problem mit Tontechniker Kevin: „Ihr müsst das verstehen – für euch ist es Spaß, für uns Spaß und Arbeit und für Kevin ist das nur Arbeit.“

„Was wirst du tun, wenn das Geld die Welt regiert,
man niemand mehr vertrauen kann,
was tust du dann?

Ich pass mich an.“

Die Lieder haben Titel wie „Ein schöner Grabstein ist auch immer ein Totschlagargument“. Julius Fischer, den seine Eltern eigentlich – so sagt er – Adolf Susanne Darth Vader nannten, spielt nicht nur wunderbar Gitarre, Triangel und Klangschale. Er ist auch einer der besten Nasenflötisten im Capitol oder auf der Erde. Weil die Band damit angibt, dass Fischer auf der Nasenflöte jedes Genre spielen kann, darf sich das Publikum eines wünschen. Und es wünscht sich: Death Metal.

Marc-Uwe Kling hat mal wieder seinen Text vergessen. „Du schaffst das!“, ermutigt ihn ein Zuschauer. Die Jungs spielen gegen die Beschleunigung des Lebens, singen wie in Zeitlupe und dann wie im Zeitraffer: „Für immer mehr brauchen wir immer weniger Zeit!“ Und nach dem Tontechniker bekommt auch der Lichtteckniker seine fünf Minuten Aufmerksamkeit: „Matze, beleuchte deinen Scheiß doch alleine!“, singt das Publikum lautstark. Marc-Uwe Kling, der die Menge dazu aufgefordert hat, wird just in diesem Augenblick klar: „Moment, der Scheiß, den Matze beleuchtet – das sind ja wir!“

Das klatschwütige Publikum hört auch nicht auf, als die Musiker nach einer Zugabe längst von der Bühne gegangen sind. Die Band kommt doch noch einmal zurück. Wer schon an der Garderobe stand, eilt wieder zur Bühne. Marc-Uwe Kling kann den Text zu seinem berühmtesten Lied nicht mehr ganz auswendig. Das macht aber nichts, ist sogar irgendwie sympathisch. Die Besucher helfen gerne nach: „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Die haben uns verraten und die haben uns auch verkauft!“ Eine dritte Zugabe gibt es nur deshalb nicht, weil die Band nichts mehr vorbereitet hat und schon die zweite Zugabe improvisiert war. Bevor er als Letzter von der Bühne geht, sagt Marc-Uwe Kling noch: „Danke, dass ihr den Text konntet.“

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3. Teil der Känguru-Chroniken, Cover: Ullstein Verlag

Markus Heitz: ,,Ich kann zwei Romane im Jahr schreiben, ohne zu sterben.“

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Fantasy-Autor Marlus Heitz liest aus seinem neuen Roman „Der Triumph der Zwerge“ am 3.3. in Hannover. Foto: Roberta Altmann

,,Wer war denn noch nicht auf ’ner Lesung von mir?“, fragt Markus Heitz in die Runde. Die Buchhandlung ist voll von Menschen jeden Alters und Nerd-Grads (also von null bis Shadowrun). Überraschenderweise melden sich gut Dreiviertel der Leute im Raum. „Dann tut’s mir leid für die anderen…“

Die dürfen sich seine Kurzbiografie nämlich noch einmal anhören.
„Seit ich 14 bin, fallen mir Geschichten ein. Ich kann mich nicht dagegen wehren.“ Aber: „Als Kreativer bist du ständig abhängig vom Geschmack anderer Leute.“ Darum studierte Markus Heitz erst einmal Geschichte und Germanistik auf Lehramt, später auf Magister. Er war zehn Jahre lang freier Mitarbeiter der Saarbrücker Zeitung und schrieb nebenbei an seinen ersten Romanen. Seit 2004 kann er vom Bücherschreiben leben. Doch das erfordert Disziplin. Normalerweise steht Heitz um halb acht auf und beginnt nach üblichem Bürokram gegen zehn Uhr mit dem Schreiben. Durchschnittlich fünf Seiten schreibt er an einem Tag. „Auf diese Weise kann ich innerhalb von einem Jahr zwei Romane schreiben, ohne zu sterben.“ Disziplin ist schon was Praktisches. „Und die Verlage freuen sich auch, wenn man ein Manuskript einen Monat früher abgibt. Dafür hassen einen dann aber die anderen Autoren, weil es wieder heißt: Guck mal, der Heitz hat schon abgegeben.“ Der Literaturbetrieb ist also auch ein bisschen wie Schule.

„Lesungen mache ich so wie Kinotrailer“, erklärt der Autor, bevor er loslegt. Mit lebendiger, wandelbarer Stimme liest Heitz aus seinem neuen Roman. Die Passagen sind spannend und witzig, aber wenn es gerade am spannendsten ist, kommt nur noch: „An dieser Stelle kann ich das aus dramaturgischen Gründen leider nicht weiter erläutern.“ So verkauft man Bücher.

„Danach signiere ich alles, was Sie mir hinhalten. Probieren Sie’s aus.“ Meistens signiert Markus Heitz seine Bücher, aber auch mal tätowierte Frauenrücken, Kinder, sowie Bücher, die er nicht geschrieben hat. Die Bibel zum Beispiel.

Vorher aber noch die Fragerunde: Bei den harten Nerdfragen („Wird man noch mehr über die Vergangenheit von Karmondei erfahren?“) sind alle anderen abgehängt. Fest steht, dass noch in diesem Jahr der zweite Band von „Exkarnation“ erscheinen wird. Markus Heitz hat seine nächsten Veröffentlichungen bis 2017 durchgeplant, danach wird wieder Zeit sein für eine ganz neue fiktive Welt.

Den Leuten, die meinen, Markus Heitz sei mit seinen Fantasyromanen nur dem allgegenwärtigen Herr der Ringe bzw. Hobbit – Trend gefolgt, soll gesagt sein: Markus Heitz schreibt nicht besser oder schlechter als Tolkien, sondern anders. Über Fabelwesen wurde schon geschrieben, seit Menschen überhaupt Geschichten schreiben. Heitz kennt sich wegen seines Geschichte/Germanistik-Studiums gut damit aus. Aber der Autor weiß auch:„Ohne Herr der Ringe würde es niemanden interessieren, was Orks privat so machen.“

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Foto: Roberta Altmann

 

Leider nein, leider Nazi*

In meinem Leben herrscht gerne mal das Chaos, in meinen Bücherregalen ein striktes System. Eines für eigenen Kram, eines für Comics/Mangas/Graphic Novels und das große, spezialangefertigte, jeden Umzug enorm verkomplizierende Regal meines Vaters, in dem die Bücher wohnen.

Ganz unten stehen die Bücher, die mir irgendwie peinlich sind, obwohl ich sie mag oder mal mochte: Selbstfindungsgesabbel von Hanif Kureishi, Vollidiot von Tommy Jaud (jup, sowas fand ich mit 14 cool), die Star Wars-Saga nacherzählt, The Tribe (immerhin die Erfindung der Future-Soap!) und selbstverständlich Sailor Moon (mit den Teilen habe ich lesen gelernt).

Das Fach über den Peinlichkeiten ist allein der Forschung und der Lehre gewidmet: Wörterbücher, Studienratgeber, Crashkurs Türkisch (hab ich noch nie reingeschaut), Spanisch in 30 Tagen (fast alles verlernt), Grundwortschatz Italienisch (= „Uno quarto litro de vino rosso por favore!“ …oder so ähnlich) und dann Reclam, Reclam, Reclam, wiiiinzige Schrift.

Eine 1930er Ausgabe von Mein Kampf direkt nebenb dem BMKomplex
Anfang 2011 war die Regal-Welt noch ok

Ganz oben stehen meine Lieblingsbücher, eine Etage tiefer Bücher aus der Kategorie „Muss man mal gelesen haben“ und das fünfte Fach, ganz in der Mitte, ist die Abteilung für politische Literatur. Eine 1930er-Ausgabe von Hitlers Mein Kampf** steht abgewetzt und tiefschwarz demonstrativ neben Marx‘ grellrosa Kapital.

Seit kurzer Zeit habe ich in eben jenem Fach eine Ecke nur für Autoren und Autorinnen, die ich mal mochte, bis sie anfingen, rechtspopulistischen, menschenverarchtenden Scheißdreck zu schreiben und/oder bei Interviews von sich zu geben. Kurz nachdem Günter Grass‘ sogenanntes “Gedicht“ Was gesagt werden muss veröffentlicht wurde, wanderte die Blechtrommel gaaanz nach rechts in die Ecke. Akif Pirinçcis Katzenkrimis (z.B. Felidae) habe ich als Kind geliebt, doch als im März 2014 sein Buch Deutschland von Sinnen erschien, in dem er gegen Homosexuelle, Frauen und Migranten wettert, musste in meinem Bücherregal wieder umsortiert werden.

Wenn Freunde mich besuchen kommen, nenne ich diese Ecke liebevoll meine Naziecke. Bücher, die dort stehen, werden zum „Mein Kampftrinken“ benutzt, ein Trinkspiel, dass 2011 in meiner ersten eigenen Bude erfunden wurde. Man sucht sich z.B. einen gewissen Text der, sagen wir mal, ausländerfeindliche Tendenzen enthält und trinkt dann Shots auf die wunderbaren Wörter „Wohlstandsmigration“, „Gutmenschentum“ und „gesunder Patriotismus“. Versprochen: Nach maximal zehn Seiten ist die ganze Runde besoffen.

Thilo Sarrazins Deutschland schafft sich ab musste ich der Schulbibliothek zurückgeben, nachdem ich es über zwei Jahre lang bei mir zu Hause gebunkert hatte. Signiert. Ich habe Herrn Sarrazin damals gefragt, ob er verstehen könne, warum so viele Leute da draußen (es gab eine große Gegendemo) sauer auf ihn sind. Daraufhin bezeichnete er die DemonstantInnen und mich, die normal Eintritt bezahlt und zugehört hatte, als Linksfaschisten. Natürlich bin ich darauf immer noch ein bisschen stolz. Wenn ein Thilo Sarrazin dich scheiße findet, hast du eigentlich alles richtig gemacht.

Nun frage ich mich natürlich, warum so viele Autoren und Autorinnen im Alter nur noch wirres Zeug sabbeln. Dass dies kein rein männliches Dreiviertel-Live-Crisis-Phänomen ist, hat Sibylle Lewitscharoff ja eindrucksvoll bewiesen.

„Was gesagt werden muss“, „Man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass…“, „Einige meiner besten Freunde sind Ausländer!“, „Ich habe nichts gegen Ausländer/Homosexuelle/Juden/Moslems/usw., aber…“ Warum bedienen sich sogenannte Intellektuelle dieser Klischeephrasen? Man fragt sich doch, ob das abebbende Denkvermögen bereits den Lebensabend ankündigt oder ob diese Ideen schon seit viel längerer Zeit durch die Köpfe der Greise geistern. Hat es etwas mit ihrer Geschichte und Generation zu tun oder ist es einfach Altersstarrsinn? Wie viele Bücher werden noch von anderen Regalfächern in die „Leider nein, leider Nazi“-Ecke umziehen müssen? Werden wir auch Arschlöcher, wenn wir alt sind?

Wie gerne hätte ich eine Antwort auf diese Fragen parat, doch leider kann man nur abwarten und hoffen, dass die Alten (z.B. Martin Walser, aber auch Henryk M. Broder) nicht weiter nach rechts rücken. Europa hat zur Zeit mehr als genug Rechtspopulismus-Müll zu bieten (in Österreich, Frankreich, Deutschland, der Ukraine, im Süden, in Skandinavien,…) und mein Bücherregal nun leider auch.

FUßNOTEN/RECHTLICHES:

*Huch, habe ich jetzt etwa bekannte Autoren mit guten Anwälten ist die rechte Ecke gestellt? Ja, das habe ich. Aber nur symbolisch in meinem privaten Regal.

**Adolf Hitlers „Mein Kampf“ ist verboten? Nicht in allen Fällen. Als ehemaliger Vorsitzender der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit e.V. (AC) hat mein Vater das Buch lesen müssen und ich habe es vor dem Mülleimer gerettet, obwohl es vermutlich keinen besseren Ort dafür gibt.

Genies und Idioten der Literturgeschichte #3

 

Virginia Woolf (25.01.1882 – 28.03.1941)

Seit 1800 nimmt die Zahl (beruflich) schreibender Frauen zu, trotzdem gab es zu diesem Zeitpunkt nur ca. 200 bis 500 Autorinnen und 2000 bis 3000 Autoren. Als die erste historisch bekannte Autorin überhaupt gilt die mesopotamische Prinzessin und Hohepristerin En-hedu-ana, die etwa im 23. Jahrhundert v. Chr. lebte.

Wenige adlige Frauen verfügten über prunkvolle Studierzimmer, bürgerliche Dichterinnen hingegen mussten in einer Ecke des Schlafzimmers, meist heimlich, schreiben. Die Studierzimmer der Männer waren für Ehefrauen streng verbotene Orte, eine Vorstellung, die auch in dem bekannten „Blaubart“-Märchen behandelt wird.

Die britische Schriftstellerin Virginia Woolf hielt an Universitäten Vorträge über „woman in fiction“ und gab dabei den jungen Frauen einen guten Rat mit auf den Weg:

Ich sagte ihnen kühl, sie sollten Wein trinken und ein Zimmer für sich allein haben.

Quellen:
ESSAY VON VIRGINIA WOOLF – A ROOM OF ONE’S OWN
Severin Perring – Am Schreibisch großer Dichter und Denkerinnen
Bild: „Virginia Woolf by George Charles Beresford (1902)“ von George Charles Beresford – http://www.lgbthistorymonth.org.uk/history/images_woolf.htm. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons

Genies und Idioten der Literaturgeschichte #2



Dorothea Veit, später Dorothea Schlegel (24.10.1764 – 3.08.1839)

 

Das Ehepaar Caroline und August Wilhelm Schlegel schrieb und philosophierte zusammen mit dem Paar Friedrich Schlegel und Dorothea Veit. Jeder hatte sein eigenes Arbeitszimmer, meistens traf man sich in dem von Dorothea Veit. Das chaotische WG-Leben war ein „Concert von Witz und Poesie und Wissenschaft“. Wegen der Frauenbeteiligung wurde die Haus- und Arbeitsgemeinschaft angefeindet, aber sie selbst konnten über biedere Frauenbilder nur lachen. Trotzdem verlief die Zusammenarbeit nicht unproblematisch: Dorothea Veit musste zusätzlich ein Zimmer in einer anderen Wohnung mieten, um dem Chaos ab und an entfliehen zu können.

Quellen:
Severin Perring – Am Schreibtisch großer Dichter und Denkerinnen
Bild – „Dorothea Schlegel“. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons